S O U L B I R D - Karin Abriel

Raus aus dem Gedankenkarusell. Für ein Leben im Einklang mit Deiner Seele

S02 - Die Angst vor klaren Entscheidungen - und wie Du ihr in 3 Schritten begegnest.

04.02.2024 24 min

Zusammenfassung & Show Notes

Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Wenn ich mich für A entscheide, könnte x passieren. 
Wenn B, dann könnte y über mich herein brechen. 

Also entscheide ich mich  lieber nicht und bleibe, wo ich bin. Auch wenn mir das kein gutes Gefühl gibt.“  

Kennst Du? Dann hör unbedingt in diese Folge rein.


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Transkript

Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Wenn ich mich für A entscheide, dann könnte X passieren. Wenn B, dann könnte Y über mich hereinbrechen. Also entscheide ich mich lieber nicht und bleibe, wo ich bin. Auch wenn es mir kein gutes Gefühl gibt. Wenn du Situationen wie diese kennst, dann bleib unbedingt dran. Music. Mein Name ist Karin Abriel und ich zeige Dir, wie Du Dich selbst führen lernst, um ein Leben in vollem Einklang mit Deiner Seele zu führen. Ja, herzlich willkommen zu dieser zweiten Soulbird-Podcast-Folge zu einem so wertvollen Thema. Denn bereits in der Überschrift... Stehen zwei ganz, ganz wichtige Themen. Das erste Thema, und darum geht es heute, ist das Thema klare Entscheidungen treffen. Und das zweite Thema ist auch ein riesengroßes Thema dabei, das ist die Angst. Die Angst, die wir haben, eine Entscheidung zu treffen. Warum das so ist, was da bei uns oder bei ganz, ganz vielen von uns ständig arbeitet, das, was wir uns anschauen dürfen, was wir in die Oberfläche holen dürfen, wenn es darum geht, eine klare Entscheidung zu treffen, darum geht es heute. Ja, ein Leben ohne Entscheidungen, das gibt es nicht. In jedem unserer Lebensbereiche stehen immer wieder Entscheidungen an. Und der Grund, warum ich mich für diese Podcast-Folge heute entschieden habe, ist der, dass ich in meiner Arbeit mit Frauen, mit meinen Soul-Clients immer und immer wieder erfahren durfte, wie sehr dieses Thema uns daran hindert, in Bewegung zu kommen. Und ich weiß es natürlich nicht nur von anderen, ich kenne das ja auch von mir selber. Ich weiß, wie es sich anfühlt, eine, schwerwiegend möchte ich jetzt nicht sagen, aber doch eine lebensverändernde Entscheidung zu treffen. Ich weiß aber auch, wie es sich anfühlt, kleinere Entscheidungen zu treffen und die Schwierigkeit zu haben, entscheide ich mich für A oder entscheide ich mich für B. Und das beginnt schon, wenn wir in der Früh vor unserem Kleiderkasten stehen. Oder bei mir ist es auch jedes Mal das Thema, für welche Podcast-Folge entscheide ich mich. Wir alle, wir haben so viele Möglichkeiten, wir haben so unglaublich viele Möglichkeiten, die uns das Leben heutzutage, vor allem hier in Europa, bietet. Das, was uns oftmals so schwer dabei fällt, ist Klarheit zu bekommen für unseren Weg innerhalb dieser unendlichen Möglichkeiten. Das, was wir so schnell spüren, ist, dass dieses oder jenes nicht mehr stimmig für uns ist, dass es sich nicht mehr gut für uns anfühlt und dass wir spüren und dass wir merken, unsere Seele braucht etwas anderes, unsere Seele braucht Veränderung, Unsere Seele braucht etwas, das authentischer ist, das klarer ist, das erfüllender ist, das uns einfach im Herzen berührt. Und dann stehen natürlich Entscheidungen an. Wie soll mein Weg weitergehen? Was soll passieren? Wofür entscheide ich mich? mich und wenn ich mich dafür entscheide, was passiert denn dann, ist dieser oder jener Weg der richtige für mich. Unzählige Möglichkeiten, unzählige Fragen und ich möchte dir heute ein bisschen auf die Sprünge dabei helfen, wie du zu deiner Klarheit kommen kannst und wie du vor allem deine Angst davor überwinden kannst, was denn alles passieren kann und passieren wird, wenn du dich... Klar entscheidest. Und damit das Ganze ein bisschen klarer für dich wird, habe ich mir drei Schritte überlegt, die für mich die wesentlichsten dabei sind, unser Leben mit klaren Entscheidungen in Bewegung zu bringen. Denn genau darum geht es mir ja auch vor allem bei diesem Podcast Soulbird. Ich möchte dir zeigen, wie du dich führen lernst, um ein Leben in vollem Einklang mit deiner Seele zu führen. Und das bedeutet ein Leben in Bewegung, ein Leben, in dem wir Bewegung zulassen können. Bewegung, Veränderung. Und das beginnt natürlich mit einer Entscheidung. Entscheidung. Und bitte, bitte, das soll dir keinen Druck machen, denn wir alle leben mit enormem Druck, uns klar positionieren zu müssen, uns immer mal wieder entscheiden zu müssen, ein Ziel vor Augen zu haben. Das ist nicht das, was ich mit den klaren Entscheidungen, von denen ich hier spreche, meine. Ich meine nicht, entscheide dich für ein Ziel und dann bring alles in Bewegung, um dieses Ziel zu erreichen. Diese Herangehensweise, die gibt es auch. Das ist aber nicht meine Herangehensweise, denn meine Herangehensweise ist eine natürlichere. Meine Herangehensweise ist eine, die unser natürliches Sein vor allem als Frauen begleiten soll. Und dieses natürliche Sein, das geht ganz oft damit einher, dass wir das Leben mit seinen Impulsen empfangen, anstatt uns im Kopf klare Ziele zu überlegen oder besser zu zerdenken, die wir erreichen müssten. Bitte, bitte, bitte, komm weg. Also weg. Ich versuche das jetzt nicht zu verallgemeinern, wenn das dein Weg ist, dann ist dieser Weg sicher richtig und gut, dann spürst du das sicher richtig und gut. Aber wenn du Schwierigkeiten damit hast, ein konkretes Ziel zu visualisieren, ein konkretes Ziel vor Augen zu haben, dann ist das auch in Ordnung. Dann musst du das nicht haben, um ein erfülltes Leben zu führen, um dort anzukommen, wo es sich erfüllt anfühlt. Denn der natürlichere, für viele Frauen viel natürlichere Zugang ist der, den Impulsen des Lebens zu vertrauen, auf den nächsten Impuls des Lebens zu warten und dann die Entscheidung zu treffen, diesem Impuls nachzugehen. Und das sind kleine Entscheidungen und kleine Schritte, aber sie sind unglaublich wertvoll, denn sie bringen dich alle deinem Seelenweg näher oder sie halten dich auf deinem Seelenweg. Und für viele von uns ist es so herausfordernd und ich kenne das auch von mir selber. Aber ich hatte das nie. Ich hatte nie dieses und das will ich erreichen und jenen Monatsumsatz will ich machen oder jenes Bild, das ich vor Augen habe, dort will ich ankommen. Ich habe mir immer unglaublich schwer getan, das für mich zu definieren und ich tue mir nach wie vor schwer damit. mit. Was mir aber viel leichter fällt, ist den Impulsen des Lebens nachzugehen und somit Schritt für Schritt dort anzukommen, wo es sich einfach gut anfühlt. Wo es sich einfach gut anfühlt, ohne den Druck ich muss XY erreichen. Und bei diesen kleinen, unter Anführungszeichen kleinen, denn es können auch riesengroße Impulse sein, da helfen, Drei Schritte, die ich für mich definiert habe. Und der erste und vielleicht auch wichtigste Schritt ist jener, dass du dein Gefühl, dein Gefühl um jeden Preis ernst nimmst. Dieses Gefühl, das aufkommt, wenn etwas ansteht. Dieses Gefühl, das aufkommt, wenn ein Impuls des Lebens dir als Spiegel vorgehalten wird. Dass du deine Gefühle ernst nimmst, die sich zeigen und die in den meisten Fällen damit einhergehen, dass sich etwas nicht mehr stimmig anfühlt. Dass der Impuls, den dir das Leben bietet, eine Chance zeigt, etwas zu verändern. Dieses Gefühl, das du um jeden Preis wahrnehmen darfst und ernst nehmen darfst, dass jetzt etwas ansteht, dass eine Entscheidung ansteht, weil es schon so viele Situationen gab, in denen dieses Gefühl sich gezeigt hat und du bist immer und immer wieder drüber gegangen. Denn das können wir gut, wir gehen drüber, weil eben in weiterer Folge sich dann natürlich auch ganz, ganz viel auftut, ganz, ganz viele Ängste, ganz, ganz viele Herausforderungen, die sich zeigen, wenn wir diesem Gefühl nachgehen. Aber das Allerwertvollste für mich ist es, dieses Gefühl wichtig zu nehmen. Ich bin viel zu oft in meinem Leben drüber gegangen, habe versucht, irgendwelche Ausweichwege zu finden. Aber im Endeffekt werden wir immer und immer wieder damit konfrontiert. Und deshalb der erste und wichtigste Schritt, wenn du das Gefühl hast, etwas in deinem Leben steht an, es ist ein Impuls, der da ist. Es ist etwas, das sich einfach nicht mehr stimmig anfühlt. Das ist etwas, das sich immer und immer wieder zeigt. Und bei vielen von uns ist es einfach in diesem Lebensbereich wichtig, des Berufs oder der beruflichen Situation, dass wir spüren, es ist nicht mehr dienlich, es fühlt sich nicht mehr gut an, nimm das wichtig. Und auch wenn der Impuls, wohin es gehen kann, noch gar nicht da ist, nimm dieses Gefühl einmal wirklich, wirklich ernst. Denn du wirst immer wieder damit konfrontiert. Wir werden immer wieder mit den Situationen des Lebens konfrontiert, die uns zeigen, dass unsere Seele nicht auf dem Weg ist. Dieses Gefühl, dass wir ernst nehmen dürfen, Dass wir da sein lassen dürfen. Und so banal das klingen mag, so wesentlich ist das, weil wir einfach gelernt haben, negative Gefühle bzw. Gefühle, die uns unsicher machen und ein Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmig ist, macht uns unsicher. Und wir haben gelernt, diese Gefühle, wenn nicht unbedingt zu verdrängen, dann nicht unbedingt so viel Gewicht zu geben, wie wir unserem Verstand Gewicht geben. Und ich hatte erst gestern ein Gespräch mit einer Frau, die meinte, ja, es fühlt sich so und so an, aber ich habe mir diese und jene rationale Sicht darauf zurechtgelegt. Und das mag für viele im ersten Moment richtig sich anfühlen und gut sein, wenn wir unseren Verstand nutzen, um zu rationalisieren. Aber im Endeffekt sind es die Gefühle, mit denen unsere Seele sich zeigt. Es sind immer die Gefühle, es ist niemals der Verstand. Der Verstand ist derjenige, der uns helfen kann, natürlich sinnvolle, klare Entscheidungen zu treffen. Ich möchte den Verstand nicht negieren. Aber das, was wir wichtig nehmen dürfen, ist das Gefühl. Und wenn ein Gefühl immer wieder hochkommt, dann will es gesehen und gefühlt werden. Und lass zu, dass Gefühle zuerst einmal dir diesen ersten Schritt, dich zu diesem ersten Schritt bringen, dass da etwas ist, das gesehen werden will. Am Anfang noch ganz ohne. Ich muss jetzt eine Entscheidung treffen. Es ist erst einmal dein Gefühl, dass da sein darf. Das ist ganz, ganz, ganz wichtig, dass es diese Wichtigkeit bekommt in deinem Leben. Okay, da spricht meine Seele zu mir. Okay, da will meine Seele mir etwas zeigen. Bei mir war es zum Beispiel in beruflicher Hinsicht immer und immer wieder dieses Gefühl, dass das, was ich jetzt tue, nicht mehr richtig ist und nicht mehr dienlich ist. Und das, was mein Kopf gesagt hat und gemacht hat, war, ja, aber wenn du da jetzt wirklich reingehst, dann bringt das einen Rattenschwanz an Emotionen, an Achterbahnfahrten mit sich. Und deshalb habe ich mich immer für den einfacheren Weg entschieden. Ich bin von einem Angestelltenverhältnis ins nächste, weil mein Kopf gesagt hat, das ist der richtigere Weg. In Tiefe meinem Herzen hätte ich mich wahrscheinlich schon viel, viel früher selbstständig gemacht. Und das ist aber nicht das, was ich dir jetzt an die Hand geben möchte, dass du das genau so machen sollst. Das ist nur mein Weg gewesen. Und es gibt diese Themen natürlich in jedem Bereich. Bei vielen meiner Soul-Clients ist es das Beziehungsthema. Es ist dieses Beziehungsthema, das gespürt wird, okay, es fühlt sich nicht mehr richtig an, ich entwickle mich anders, es ist nicht mehr dienlich, es ist schon so viel passiert, aber dann kommen die rationalen Gründe, warum es doch sinnvoll ist. Und das ist natürlich ein radikales Beispiel, aber es ist bei ganz, ganz vielen so, zu bleiben, in einer Beziehung zu bleiben, die nicht mehr dienlich ist, in einer Beziehung zu bleiben, die wenig Potenzial hat, sich zu verändern. Aber wir weichen diesem Gefühl durch unseren Verstand immer und immer wieder aus. Und damit will ich dir auch nicht sagen, trenn dich von deinem Partner, sondern es sind einfach Beispiele, die ganz, ganz oft uns den Weg weisen, wo wir wirklich hinfühlen dürfen. Und wenn wir uns das erlauben, wenn wir uns erlauben, ganz und gar zu fühlen, dann werden wir zumeist konfrontiert mit unseren tiefsten Ängsten. Diese tiefen, tiefen Ängste, die sich zeigen, vor allem bei großen Themen wie Beruf, Beziehung. Und diese Ängste, die können total vielschichtig sein und die hängen natürlich ganz stark von unserer Prägung, von unseren Glaubenssätzen ab. Das, was sich aber bei fast allen zeigt und das, was ich auch von mir super gut kenne, sind diese Ängste, die lauten Glauben. Aber das ist nicht sicher. Ich habe Angst, dass ich total reinfalle in dieses Loch der großen Unsicherheit von finanziellen Herausforderungen, von emotionalen Herausforderungen. Dann kommen so viele Facetten dieser Ängste, die im Grunde genommen zum Großteil mit der Angst vor Unsicherheit zu tun haben. Und die Angst vor Unsicherheit ist nur die andere Seite von Vertrauen, von dem Lebenvertrauen. Und das ist die Essenz, die wir so oft einfach nicht spüren, weil wir so aufgewachsen sind, weil wir so sozialisiert wurden. Das ist jetzt ein ganz großes Thema, aber du weißt sicher, wovon ich spreche. Diese unglaubliche Angst, wenn wir, und ich spreche da jetzt von einer Komfortzone, wenn wir unsere Komfortzone, das, was sich für uns bis jetzt sicher angefühlt hat, verlassen, dann fallen wir in dieses Loch der Unsicherheit. Dann kann so viel passieren, dann haben wir im Kopf so viele Szenarien, die ganz, ganz, ganz schlimm teilweise ausgehen. Also ich werde gar kein Geld mehr haben, ich werde unter der Brücke schlafen müssen, ich werde nie wieder einen Partner finden, meine Kinder sind vernachlässigt, ich bin eine schlechte Mutter. Also da gibt es so viele Ängste mit ganz, ganz vielen negativen Gefühlen verbunden, die dann hochkommen. Und der zweite Schritt ist es, sich diesen Ängsten zu stellen. Es führt keinen Weg daran vorbei. Es führt keinen Weg daran vorbei, weil niemand wird dir sagen, wenn du eine Entscheidung triffst, dann ist sie zu 100 Prozent sicher. Niemand wird dir sagen, wenn du eine Entscheidung triffst, dann kann, dann wird nichts passieren, nichts Schlechtes. Denn das, was wir alle wieder lernen dürfen mit unseren Entscheidungen, und wenn du selbstständig bist, dann wirst du es noch einmal vielleicht intensiver spüren, es ist diese Angst zu scheitern, der wir uns wieder stellen müssen. Ja, es kann sein, dass etwas nicht so ausgeht, wie wir es uns wünschen. Ja, das kann sein. Und das ist im großen Ganzen ein absoluter normaler Zustand. Wir können scheitern und wir scheitern immer mal wieder im Leben. Egal, ob es uns bewusst ist oder nicht. Wie oft hast du schon gefühlt, dass etwas nicht so ausgegangen ist, wie du es dir gewünscht hättest? Wie oft war dieses Scheitern schon ein normales Sein? Es ist in der Bewegung des Lebens, im Auf und Ab des Lebens, ist das Scheitern eine Komponente, die wir nicht umgehen können. Wir können uns nur mit ganz viel Klarheit dem widmen. Ja, es kann sein, dass dieser Weg so und so ausgeht. Und in den meisten Fällen diese Horrorszenarien, die wir haben, von wegen unter der Brücke schlafen, nie wieder einen Partner finden, Die Kinder wenden sich von uns ab, wir sind schlechte Eltern, schlechte Mütter, was auch immer. Das tritt im Normalfall nicht ein. Das ist eine Kreation deines Geistes, der sich da so was von hinein steigern kann, dass du letztendlich dann ganz oft sagst, na, das ist es mir nicht wert. Aber es ist so wertvoll, sich dem zu stellen, diese Szenarien durchzugehen, durchzufühlen. Und wenn du alleine das Gefühl hast, nein, dem bin ich nicht gewachsen, dann hol dir Begleitung, dann hol dir Hilfe und hol dir Unterstützung. Denn es führt kein Weg daran vorbei. Es führt kein Weg daran vorbei, negative Gefühle aushalten zu lernen. Lernen, Ängste nicht aushalten zu lernen, sondern natürlich im ersten Schritt einmal die Angst da sein lassen, aber dann sich dieser Angst zu stellen. Und da kann der Verstand schon ein guter Wegweiser sein, denn wie gesagt, das, was wir in Horrorszenarien haben, das sind auch Kreationen unseres Verstandes, die wir mit einigen rationalen Elementen gut in den Griff bekommen können. Aber diese Grundangst, die da ist, wenn das Urvertrauen schwach ist, der müssen wir uns stellen und die müssen wir zuerst einmal an die Oberfläche holen. Nur dann können wir nämlich weitergehen. Nur dann kann unsere Entscheidung eine klare Entscheidung sein, wenn wir uns diesen Gefühlen stellen. Und wenn das schließlich der Fall ist, dann kommen wir zum dritten Schritt. Und der dritte Schritt ist einer, den ich gerne benenne mit Bleiben. Bleiben. Was heißt bleiben? Bleiben heißt, ich habe eine Entscheidung getroffen, ich bin durch negative Gefühle, durch Ängste durchgetaucht, heißt nicht, dass sie völlig weg sind, heißt, dass sie meine Begleiter geworden sind, dass ich gelernt habe, sie als meine Begleiter zu sehen und dann bleibe ich klar und klar. Aufrecht in der Situation, für die ich mich entschieden habe. Und warum ist das Bleiben so wichtig? Weil wir ganz, ganz oft beim ersten Windstoß sozusagen einen Rückzieher machen. Das kennst du, das kenne ich, das kennen wir alle, dass wir genau da widerstehen, wo wir angefangen haben, nein, doch nicht. Ah, ich habe es jetzt ausprobiert, aber nein, doch nicht. Das Bleiben ist eine ganz, ganz wesentliche Komponente in diesem Prozess einer Entscheidung. Diese Entscheidung, die ich getroffen habe, die bleibt jetzt erstmal in meinem Leben und ich bleibe dieser Entscheidung treu. Es wird, wie ein Stößes vielleicht ein zu schwacher Ausdruck, denn es wird auch Stürme geben, wenn ich dieser Entscheidung treu bleibe. Aber ich werde weitergehen. Ich werde mit dieser Entscheidung gehen. Ich werde weiter wachsen. Ich werde meine Gefühle, meine Ängste als Begleiter sehen, mit denen ich mich konfrontieren kann. Und ich bleibe, ich bleibe in dieser Entscheidung, ich bleibe klar und ich bleibe aufrecht. Und wenn du dir anschaust, wenn du dich selber beobachtest oder Menschen, die du kennst, dann ist es viel, viel einfacher für die meisten zu sagen, nein, war doch nicht das Richtige, ich mache es anders. Ich mache doch wieder was anderes. Und genau an diesem Punkt zeigt sich aber dann, wie stark, klar und aufrecht du bist. Und dieser Prozess, diese drei Schritte, die können natürlich schnell gehen, die können aber auch Zeit in Anspruch nehmen, ganz so, wie dein Tempo es vorgibt. Du musst diese Entscheidungen niemals übers Knie brechen. Wie gesagt, wichtig ist, den Impulsen des Lebens zu vertrauen, dich diesen Impulsen anzuvertrauen und zu spüren. Der erste Schritt, dieses Gefühl wahrzunehmen und zu spüren, okay, ich spüre, jetzt steht eine Entscheidung an. Es steht an, weil ich immer und immer wieder mit der gleichen Situation und diesen Gefühlen, die damit einhergehen, konfrontiert werde. Nimm das wichtig, nimm das ernst, nimm dich ernst, nimm den Ruf deiner Seele ernst. Lass deinen Verstand dir dienlich sein, aber nimm den Ruf deiner Seele ernst. Folge dem Ruf deiner Seele, auch und vor allem, wenn es bedeutet, eine Entscheidung zu treffen. Und in diesem Sinne wünsche ich Dir aus ganzem Herzen, dass Du Deinen Weg erhobenen Hauptes und in vollem Einklang mit Deiner Seele gehst. Alles Liebe und bis bald, Deine Karin. Music.

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