S O U L B I R D - Karin Abriel

Raus aus dem Gedankenkarusell. Für ein Leben im Einklang mit Deiner Seele

Das steckt hinter „people pleasing“ - Erkennst Du Dich?

03.09.2023 17 min

Zusammenfassung & Show Notes

Mittlerweile ist es ein weit verbreiteter Begriff, vor allem unter hochsensiblen Menschen, das „people pleasing“. Es immer anderen recht machen zu wollen, ist oftmals tief in uns verankert. 
In meiner Podcastfolge erzähle ich Dir, was dahinter stecken kann und was Du tun kannst, um aufrecht und erhobenen Hauptes Deinen Weg zu gehen.


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Transkript

Neigst du zum People pleasing, neigst du dazu, es immer allen anderen recht zu machen, bevor du dich um dich und deine eigenen Bedürfnisse kümmerst. Neigst du dazu, deine Energie daraus zu beziehen, ob andere Menschen in deiner Umgebung sich wohlfühlen und ob deren Emotionen gerade positiv sind. Wenn ja, dann hört ihr unbedingt diese heutige Podcastfolge an! Wir schauen uns an, was dahinter steckt, was in der Tiefe dessen steckt, was sich in unserem Verhalten durch Peoplepleasing äußert und auch, warum gerade wir hochsensible Frauen oftmals davon, ja betroffen sind. Music. Mein Name ist Karin Abriel und ich begleite außergewöhnliche, hochsensible Frauen dabei, ihre beste Version zu leben. Music. Ja und um gleich ganz ehrlich und direkt einzusteigen, möchte ich dir sagen, dass ich viele, viele Jahre meines Lebens ein absoluter Peoplepleaser war. Das, was man heutzutage darunter versteht. Ich habe meine Energie daraus bezogen, ob es den Menschen in meinem nahen Umfeld gut geht und ich habe vor allem auch Energie daraus bezogen. Wenn ich etwas Positives dazu beitragen konnte oder wenn ich etwas dazu beitragen konnte, um diesen guten Zustand der Menschen um mich herum herzustellen. Und das heute ist keine Folge, in der ich dir erzähle, dass du nicht mehr auf das Wohl der anderen achten sollst. Das ist auch keine Folge, in der ich dir erzähle, dass du jetzt absolut dein Verhalten ändern musst, um in irgendeiner Art und Weise egoistischer zu werden. Diese Folge dient lediglich dazu, ein paar Dinge bewusster wahrzunehmen, die Impulse zu geben, ein paar Dinge in deinem eigenen Verhalten bewusster wahrzunehmen, die ihren Ursprung ganz, ganz tief, in deiner Energie haben, in der Energie haben, die du trägst. Und das, was wir Menschen ständig tun, ist ausgleichen. Die Energie, die wir mitbringen, so auszugleichen, dass eine Balance entsteht. Das tun wir mit unseren Emotionen. Das tun wir mit unserem Verhalten. Das tun wir mit jeder Situation, in der wir uns befinden, in die wir uns bewusst begeben. Wir versuchen, unsere Energie auszugleichen, auf ein angenehmes Level zu bringen, in Balance zu bringen, so weit auszugleichen, dass es sich für uns gut anfühlt, so weit auszugleichen, dass wir das Gefühl haben, wir sind und davon spreche ich ja ganz oft, wir sind vermeintlich sicher, wir bewegen uns in einem vermeintlich sicheren Raum. Ja, was sagt uns das jetzt für das Verhalten als People please? Die Tatsache, dass wir die Sicherheit daraus beziehen, dass wir dafür sorgen, dass es anderen Menschen in unserer Umgebung gut geht, lässt den Rückschluss zu, dass es einen Teil in uns gibt, der, sich unglaublich unsicher fühlt, dass es einen Teil in uns gibt, der dieses Gefühl der Sicherheit daraus beziehen möchte, dass andere Menschen eine positive Stimmung, eine positive Einstellung, eine positive Meinung uns gegenüber als People please haben. Und diese positive Einstellung, die gibt uns wiederum Sicherheit. Das heißt, wir gleichen ständig das System aus. Wir gleichen es aus, indem wir unter Anführungszeichen anderen Leuten gefallen. Denn dieses Gefallen gibt uns Sicherheit. Dieses Gefallen gibt uns Bestätigung. Dieses Gefallen gibt uns Aufrichtung. Und als ich, wie ich eingangs sagte für mich war das früher absolut an der Tagesordnung, mich Menschen gegenüber stets so zu verhalten, dass ich ihnen gefalle. Für mich war das absolut an der Tagesordnung, sei es im Privatleben, sei es in Beziehungen, in beruflichen Belangen. Es war tatsächlich das Thema, dass ich ganz schlecht damit umgehen konnte. Wenn ich das Gefühl hatte, ich Ecke an mein Gegenüber, spiegelt mir das. Wenn das, so wie ich bin, nicht in Ordnung ist. Mein Gegenüber gibt mir das Gefühl, dass etwas nicht nach seinem, nach seinen Vorstellungen läuft. Und sobald ich das wahrgenommen habe, habe ich mich oft um 180 Grad gedreht. Sobald ich das wahrgenommen habe, kam in mir - und das war tatsächlich ein ganz starkes körperliches Gefühl - kam in mir dieses Gefühl der, ja, Gefühl der Leere auf. Jetzt würde ich es tatsächlich so bezeichnen. Ich musste dieses Gefühl der Leere dahingehend wieder füllen, dass ich. Das Ich gefalle, dass ich so mich verhalte, wie es angebracht ist, wie es für mich in der Situation angebracht ist, damit ich mich sicher fühle damit. Das sage ich jetzt ganz bewusst, damit alles wieder gut ist, damit Harmonie da ist. Denn wir Menschen sind natürlich auf Harmonie aus und wir hochsensible Menschen noch einmal mehr. Denn Harmonie ist etwas, das unser System beruhigt. Harmonie ist etwas, wo unser Nervensystem nicht so sehr gefordert wird. Und auch darum geht es beim Peoplepleasing. Es geht darum, unser Nervensystem immer wieder in Balance zu bringen. Es geht darum, unser Nervensystem in den Zustand zu bringen, in dem es sich sicher fühlt, in dem es sich wohlfühlt. Denn was macht unser Nervensystem, wenn wir das Gefühl haben, jemand anderer ist absolut nicht unserer Meinung? Oder Wir haben jetzt etwas getan oder etwas gesagt, das in den Augen eines anderen absolut nicht stimmig ist. Also bei mir war es zumindest lange Zeit so Mein Nervensystem hat sofort geschrieen Achtung, Achtung! Und ich habe meinen ganzen Körper gespürt und eben auch gefühlt. Diese, diese Leere. Ich kann das noch ganz gut nachvollziehen, dieses Gefühl in der Magengrube und da war alles andere da, aber keine Aufrichtung, da war alles andere da, aber keine Standfestigkeit. Da war alles andere da, aber ganz sicher keine Klarheit mit mir. Das allererste und Allerwichtigste auf diesem Prozess. Dich vom People Pleasing ein Stück weit zu verabschieden ist diese Klarheit, diese Klarheit, die du hast, wenn es darum geht, dich zu spüren, Wenn es darum geht, dich in Situationen wahrzunehmen, dich zu beobachten, dein Nervensystem zu beobachten. Denn ich kann mir so gut vorstellen, denn das war bei mir. Also bei mir war es zumindest so, dass ich. Als ich angefangen habe wahrzunehmen, dass da ganz oft Dinge passieren, die mir eigentlich nicht dienlich sind, dass ich mich sehr oft verstelle, dass ich mich sehr oft, für andere verbiege. Kam natürlich ein schlechtes Gefühl auf, aber es hat dann noch eine ziemlich lange Zeit gedauert, bis ich mir auch erlaubt habe, dieses schlechte Gefühl einmal wirklich da sein zu lassen und mir anzuschauen, woher es denn kommt. Und bei ganz, ganz vielen von uns kommt dieses schlechte Gefühl einfach aus diesem Unvermögen, sich selbst klar wahrzunehmen, das eigene, die eigenen Bedürfnisse klar wahrzunehmen. Viele von uns haben von Kindesbeinen an gelernt, anderen Menschen zu gefallen. Wir haben oft gelernt, dass wir uns anpassen. Wir haben ganz oft gelernt, dass wir so wie wir eigentlich sind, nicht gut sind, dass wir so wie wir eigentlich sind. Nicht entsprechen. Und das ist bei hochsensiblen Menschen sicher noch einmal mehr ein Thema. Denn mit der Sensibilität in ist in der Zeit, wo wir aufgewachsen sind oft. Damit konnten viele nichts anfangen. Und genau deshalb gilt es gerade wenn wir aus dieser Generation, von der ich ganz oft spreche, als Brückengeneration. Gerade wenn wir aus dieser Generation kommen, dürfen wir ganz fein beobachten Wo neigen wir immer noch dazu, unsere Sicherheit aus, den Emotionen und aus den Gefühlen der anderen zu beziehen? Wo neigen wir immer noch dazu, anderen eher zu gefallen, als uns selbst klar darüber zu sein, was wir für ein Standing haben, welche Meinung wir vertreten wollen, wer wir eigentlich sind? Und ja, das sind ganz essenzielle Lebensfragen, die sich da auftun, wenn es um das Thema People Pleasing geht. In meinem heutigen außergewöhnlichen Impuls für deine beste Version möchte ich dir etwas an die Hand geben, das dich dabei unterstützen kann. In der nächsten Situation, wo du bemerkst hoppla, ich falle da wieder in ein Verhalten, das mir nicht dienlich ist, auf das du zurückgreifen kannst. Mein aussergewöhnlicher Impuls für deine beste Version. Wenn du das nächste Mal in einer Situation bist, in der du dich ganz fein beobachtest und merkst, dass du dazu tendierst, es den oder dem Menschen dir gegenüber recht zu machen, dann tu Folgendes. Nimm einen tiefen Atemzug und dann sage dir. Ganz still. Ich erlaube mir, in meiner Aufrichtung zu bleiben. Ich bin sicher. Ich erlaube mir, bei mir zu bleiben. Und diese Erlaubnis und diese Aufrichtung. Wirst du immer mehr ausstrahlen. Du wirst sie verinnerlichen und du wirst sie auch ins Außen strahlen. Und du wirst immer weniger das Gefühl haben, dass du etwas tun musst, um ganz zu sein. Um du etwas, dass du etwas tun musst, um die Balance aus dem Außen herzustellen. Erlaube dir deine Aufrichtung. Erlaube sie dir und sage dir immer wieder Ich bin sicher. Und je öfter du es tust, desto leichter wird es. Ja, das Verhalten des People Pleasing zu verändern, bedeutet nicht, dass wir Konfrontationen eingehen. Bedeutet auch nicht, dass wir jetzt unglaublich hart darum kämpfen müssen. Es bedeutet ein vereinfacht. Es klingt einfach, ist klar, dass es das nicht ist. Aber in die Erlaubnis zu gehen, in die Erlaubnis und in die Aufrichtung zu gehen, ganz wir selbst zu sein, ganz und gar uns selbst zu spüren und zu zeigen, uns diese Erlaubnis zu geben, die vielleicht viele Menschen, die uns bis dahin begleitet haben, nicht ermöglicht haben. Denn wenn wir dazu neigen, unsere Sicherheit und unser gutes Gefühl aus dem Außen zu beziehen. Dann haben wir. Oder viele von uns haben diese Bestätigung, dass wir genau so richtig sind, wie wir sind. Dass das, wie wir fühlen, wie wir denken, absolut richtig ist. Dann haben wir das. Zum Großteil nicht oft genug gehört. Und wir haben, wie vorhin schon angesprochen, von Kindesbeinen an mitbekommen Es ist besser, uns unserer Umgebung anzupassen, als uns die Erlaubnis zu geben, ganz und gar wir selbst zu sein. Und auch für mich war das ein sehr, sehr langer Prozess. Und ich merke es auch heute noch, vor allem bei Menschen, die mir sehr wichtig sind. Vor allem bei Menschen, die mir sehr nahe stehen. Da verfalle auch ich immer noch in diese Tendenz. Obwohl mir so vieles bewusst ist, tendiere ich dann auch noch dazu, dass ich meine Bedürfnisse meine. Mein Befinden, meine Befindlichkeit davon abhängig mache, wie es dem anderen gerade geht. Und natürlich und ich habe es auch eingangs gesagt es soll nicht heißen, dem anderen nicht mehr entgegenzukommen, Kompromisse einzugehen oder auch einmal etwas zu tun, was völlig selbstlos ist. Und da glaube ich, kennt es den Unterschied. Du kennst diesen Unterschied, was es bedeutet, sich selbst bewusst auf jemand anderen einzulassen oder, eben genau diesen Ausgleich zu suchen, der ganz oft deshalb nicht dienlich ist, weil er uns von uns selbst, von unserer Aufrichtung und von unseren eigentlichen Bedürfnissen, entfernt. Und diese feinen Nuancen, wann das passiert und bei welchem Menschen wir vorrangig dazu neigen, die kennst du, die kennst du sicher. Und ich gebe dir den Impuls für die nächste Zeit, wenn dich, wenn irgendwas in dieser Podcastfolge mit dir in Resonanz gegangen ist, dich noch feiner dahingehend zu beobachten, noch mehr auf dich zu achten. Denn diese Achtung, die du dir entgegenbringst, indem du. Bei dir bleibst. Indem du es aushältst, dass du eine andere Meinung hast als jemand anderer. Diese Achtung strahlt auch auf dein Außen. Hab keine Sorge. Das. Das Umfeld wegbricht, wenn du aufhörst, People Pleaser zu sein. Ganz im Gegenteil. Die Achtung, die du dir damit selbst schenkst, den Respekt, den du dir damit selbst schenkst, den werden auch andere wahrnehmen. Und somit werden auch andere vor dir Achtung haben. Spür mal in dich hinein. Was geht dabei in dir in Resonanz? Richte dich immer wieder auf. Stell deine Füße auf den Boden. Atme. Und erlaube dir, deinen Weg, erhobenen Hauptes zu gehen. Alles Liebe zu dir, Deine Karin.

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